Gemütliches Miteinander          


 
07
Mai
2014

Einmal einfach spontan sein tut gut

Vor ein paar Tagen hatte ich kurzerhand beschlossen, wieder mal nach Deutschland in meine alte Heimat zu fahren. Ich hatte es für mich geplant, aber meiner Mutter hab ich nix verraten. Als ich am späten Nachmittag ankam, freute sie sich wie ein Schnitzel über meinen Besuch.
Gleich am nächsten Tag waren wir zusammen wieder mal auf Shoppingtour und für ihre Kreditkarte ein erfolgreicher Tag. Wir haben für sie und mich Schuhe gekauft, ein paar Sommersachen und herrlich chinesisch gegessen. Das Wetter war zwar nicht sehr berauschend: kalt, regen und windig, aber ich hab's genossen, mal aus dem Alltagsfrust rauszukommen. Ich hab wieder richtig Lust aufs Kochen bekommen und mein alter Laptop funktioniert jetzt auch wieder. Alles in allem sehr erfolgreich. Vielleicht sollte ich mehrfach zur Spontanität greifen, damit ich nicht allzu sehr von innen heraus versauere. Vor lauter Sponantiät hab ich mir für ein Hanne Haller Fan Treffen im September angemeldet, eine neue Freundin auf Facebook gewonnen und mehrere "Gefällt mir" klicks von dort bekommen. Das ist Balsam für die Seele. Ich freue mich sehr auf das Treffen, auch wenn ich niemanden kenne, spüre ich, dass es wieder erfolgreich sein wird.
Einfach mal spontan sein ist besser als immer alles nur aus dem Kopf zu entscheiden. Ich liebe es.

Jetzt kommentieren Kategorie: Shyzie Autorin: Shyzie 07.05.2014 10:49
28
April
2014

Ausflug ins Appenzeller Land

Kenn ihr die Werbung mit Uwe Ochsenknecht und den beiden Alten in der Tracht, wo der Uwe das Geheimrezept wissen will. Nun das Rezept kenn ich nicht, a b e r der Käse ist die Wucht.
Als meine Mutter bei mir auf Besuch war, machten wir einen Ausflug nach Appenzell. Von mir aus ist es nicht weit. Dort gibt es einen Ort, der Stein heißt und es gibt dort eine Schaukäserei. Man kann die ganzen Schritte live verfolgen, wie so ein Appenzeller Käse entsteht und wie er gelagert wird, bis er die drei Reifestufen erreichen kann. Der Appenzeller Original Käse durchläuft drei Reifestufen und ist dementsprechend prämiert und patentiert. Je nach Reifestufe ist er in eine besondere Folie gehüllt. Der dreimonatige besitzt die Silberfolie und schmeckt sehr mild und frisch. Er bitzelt nicht auf der Zunge und ist zum so genießen einfach herrlich (vorausgesetzt ihr esst so gerne Käse wie ich), dann gibt es den in der Goldfolie. Dieser reift genau sechs Monate und ist im Geschmack sehr würzig. Bei diesem Geschmack kann man sich die Kühe im Sommer auf der Alm so richtig vorstellen, da er leicht nach Sommerwiese riecht und auch so schmeckt. Der Appenzeller in der Schwarzen Folie reift am längsten ab 6 Monate aufwärts. Der ist richtig kräftig im Geschmack, beißt leicht auf der Zunge. Er lässt sich am besten in geriebener Form für einen Auflauf, die Älpler Makronen oder Gratins in der Küche verarbeiten. Man kann dann richtig gut an Salz sparen ohne die Speisen zu überwürzen.
Natürlich gibt es dort auch eine Käseverkostung. Man kann jeden Käse probieren. Ich hab mich da für alle drei Sorten entschieden. Jetzt denkt ihr vielleicht, dass es doch recht teuer ist. Stimmt aber nicht ganz. Wenn ich die Preise der Käsetheken in den Supermärkten in Deutschland vergleiche, die den Appenzeller in der Silberfolie anbieten, liegt der Preis etwa auf gleicher Höhe. Außerdem kann man in den Käsereien in der ganzen Schweiz auch in Euro bezahlen. Den Käse in der Silberfolie haben wir so gegessen, aus dem Stück in der Goldfolie hab ich die Älplermakronen gemacht und vom Käse in der Schwarzen Folie den Chasflade. Leider kann ich es nicht so beschreiben wie es geschmeckt hat. Aber seit versichert: Es war Sterneküche Niveau!!! Hihihihi.
Nach der Käserei machten wir uns auf den Weg in den Ort Appenzell. Dieser Ort ist unbeschreiblich schön. Ich würd hier gern auch Bilder reinstellen aber ich weiß nicht wie das geht. Also schaut sie euch in der Bildergalerie an. Dort findet ihr sie unter Appenzell. Auf jeden Fall ist Appenzell eine Reise wert und das hat sich auch schon rumgesprochen. Im Sommer fallen dort die Touristen Busse weise ein.
Wer Interesse an speziellen Käserezepten hat könnt ihr es mich gerne wissen lassen. In meinem nächsten Block überlege ich ob ich ein kleines Rezeptbuch anlegen soll - garantiert nicht von Kochbüchern abgeschrieben - sondern Marke "Eigenproduktion". Bin ein kleiner Kochfan. Hab ich von meiner Oma gelernt. Sie sagte mehr als einmal zu mir: "Du solltest Köchin werden."
Demnächst hab ich meine Sommerferien und meine Mom ist wieder da zu Besuch. Dann werden wir Richtung Interlaken, Chur, Andermatt etc. in Augenschein nehmen. Auch dieses Jahr erfülle ich mir einen Traum und wir werden zu den Bregenzer Festspielen gehen. Die Zauberflöte ist eine meiner Lieblingsopernstücke und es ist herrlich, dieses Spektakel vom Bodensee aus anzuschauen. Es fahren Spezialschiffe von allen größeren Anlegehäfen in Deutschland am Bodensee aus nach Bregenz. Dann kann man im Schiff sich ein Menü bestellen und zahlt einen "Eintrittspreis" und die Seebühne ist von allen Seiten einsehbar. Darauf bin ich richtig gespannt. Im vergangen Jahr fuhr ich nach dem Spätdienst um 22,30 Uhr in Bregenz am Ufer vorbei Richtung Lindau und konnte die Seebühne in allen Farben beleuchtet sehen. So viel wie man halt sieht, wenn man am Steuer sitzen muß und auf den Verkehr auch acht geben muss. Diesmal wird es anders sein.
Soviel für heute.
Shyzie

Jetzt kommentieren Kategorie: Shyzie Autorin: Shyzie 28.04.2014 20:19
27
April
2014

Schulzeit - und das mit dem Älter werden

Als ich noch ein Mädchen war hatte ich drei Poesiealben, die ich meinen Schulfreundinnen gab, damit sie mir dort ein Gedicht einschreiben konnten. Frage an Euch alle. Kennt ihr diese Poesiealben auch?? Meine waren eins in blau, eins in grün und eins war Lila. Im Letzten standen die schönsten Gedichte und sehr schöne Zeichnungen. Dieses besitze ich heute noch. Erinnert ihr euch auch noch an eure Schulzeiten?? Ich bin nicht so gerne hingegangen, denn ich hatte keine Freude am Lernen. Mit Mathe hatte ich grosse Probleme und auch in Deutsch war ich keine Einserkandidatin. Mir fiel das lange Stillsitzen sehr schwer und fiel oft negativ bei meinen Lehrern auf, weil ich meine Schulkameradinnen immer versuchte abzulenken. Da war ein Eintrag ins Klassenbuch sehr schnell drin. Am Ende des Jahres stand dennoch im Endzeugnis, dass ich immer fleissig und sehr aufmerksam und interessiert am Unterricht gewesen sei??? Zufall?? Weiss nicht, mein Bauchgefühl sagte mir aber immer, dass es Ärger geben würde, weil wieder einmal eine Fünf in Mathe stehen würde. Tja, was soll ich sagen - Ärger wegen einem schlechten Zeugnis bekam ich nicht, weil meine Oma - die mich mit grossgezogen hatte, eher wohl enttäuscht war, aber sie hat nie mit mir geschimpft und meine Mutter auch nicht, es machte sie wohl auch eher traurig. Sie merkten eigentlich gar nicht, dass ich schon immer sehr grosse Prüfungsangst hatte. Vor jeder Schulaufgabe, Ex oder sonst welchen Aufgaben, die eine Note enthielt, stand ich Todesängste aus und hatte während der Aufgabe permanent Black Outs. So hab ich so manche Schulaufgaben ziemlich vermasselt. Als der Druck weg war und die Aufgabe abgegeben werden musste, weil die Zeit um war, hatte ich die Lösung der Aufgaben im Kopf. Die schossen mir in die Birne, wie ein Blitz ein. Darüber hatte ich mich schon geärgert, doch am meisten regte es meinen Mathelehrer auf, dass ich grade bei ihm immer so miserable Noten zu stande brachte. Aber wenn ich an diese Zeit zurückdenke, wünschte ich mir, dass meine Lehrer hätten erkennen müssen, dass mein Versagen bei den Schularbeiten einfach nur meine Todesangst davor war, so hätte ich wahrscheinlich viel bessere Noten gehabt.
Kennt ihr das Gefühl vor etwas richtig Panik zu schieben ohne dass man es beschreiben kann, warum das so ist. Meine Berufsausbildung zur Pflegefachkraft oder auch die Weiterbildung haben mich nicht so beängstigt wie damals als ich noch zur regulären Schule ging. Ich hatte keine Prüfungsangst mehr; und dort hatten wir auch regelmässig Prüfungen und das mehrmals im Jahr. Die waren nicht mehr vorhanden. Vielleicht lags es an dem Reifeprozess. Ich war ja schon ein junger Erwachsener und kein Kind mehr. Mir fiel das Lernen sehr viel leichter und die Prüfungszeugnisse und Diplome sprechen ja für sich. Als Kind aber hatte ich Angst und konnte es aber nicht begreifen, weil mir vielleicht die Erfahrung dazu fehlte. Manchmal wünsche ich mir, ich könnte die Jahre einfach umdrehen. Ja, einfach kehren. Nicht älter werden, denn das ist sowieso nicht schön - hab jeden Tag damit zu "kämpfen", sondern die Jahre müssten zurückgehen. Ja, ich hab schon ein Problem mit dem Älter werden, weil ich es mit "Alten" zu tun habe. Ich wäre gerne noch einmal 20 Jahre und mit dem Wissen und der Erfahrung, die ich heute habe, könnte mein Leben ganz anders verlaufen. Naja. Dieser Blog soll ja etwas Neues sein, wo man sich mal ein Blatt Papier und einen Bleistift nehmen kann und mal alles aufschreiben kann, was einem so einfällt. Mir ist eben das grad mal so eingefallen.
Nichts für ungut.
Bis bald
Shyzie

1 Kommentar Kategorie: Shyzie Autorin: Shyzie 27.04.2014 23:07
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  • "Hallo liebe Shyzie (Heide), ich überlegte einen Moment, ob ich dir einen Kommentar hier lasse, da ich ja niemanden in seinem Block stören möchte. Aber ich konnte meine Fingerchen nicht still halten ..."
    von Andrea in Schulzeit - und das mit dem Älter werden

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